Freitag, 14. August 2020

Hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Hessens

Umweltministerium ruft zweithöchste Alarmstufe aus

Wiesbaden, 06.08.2020: Das Hessische Umweltministerium hat ab heute die erste von zwei Alarmstufen, Alarmstufe A, für die Forstverwaltung in Hessen ausgelöst. Die Aussicht auf ein Anhalten der Wetterlage ohne größere landesweite Niederschläge macht diesen vorsorgenden Schritt erforderlich. Ein vorübergehender Rückgang der Temperaturen und lokale, geringe Niederschläge am Wochenende und zu Wochenbeginn haben zu keiner Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Weite Teile Hessens sind seit Wochen ohne ergiebige Niederschläge geblieben. Der gesamte Juli brachte für Hessen nur rund 1/3 der durchschnittlichen Niederschläge. Bedingt durch das Andauern der trockenen Witterung verschärft sich die Waldbrandgefahr in ganz Hessen.

 

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Verbrennen von Gartenabfällen

Immer wieder kommt es zu einer Alarmierung der Feuerwehr aufgrund von unklaren Feuermeldungen in Kleingartenanlagen. Bewirtschafter dieser sind dann meistens sehr überrascht, dass jemand die Feuerwehr gerufen hat. Doch bei einer weithin sichtbaren Rauchsäule über Kleingärten oder sonstigen Grundstücken ist von Weitem oft nicht gleich erkennbar, ob es sich um ein Nutzfeuer oder ein Schadenfeuer handelt. Natürlich sollte aber auch vermieden werden, dass sich aus einen Nutzfeuer ein Schadenfeuer entwickelt. Wir haben in diesem Artikel einige Informationen zum richtigen Vorgehen bei der Verbrennung von Gartenabfällen zusammengefasst.

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Informationen zum Corona-Virus (COVID-19)

Die aktuelle Situation stellt auch die Feuerwehren der Stadt Flörsheim vor große Herausforderungen. Oberste Priorität genießt dabei die Aufrechterhaltung der Gefahrenabwehr, also der Einsatzfähigkeit, aller drei Feuerwehren. Diese ist zum jetzigen Zeitpunkt in vollem Umfang gegeben.

Die Feuerwehren folgen den Empfehlungen und Vorgaben der übergeordneten Dienststellen und haben aktuell den Dienstbetrieb auf das unbedingt erforderliche Maß zurückgefahren, damit auch bei den Einsatzkräften Kontakte reduziert werden und vermieden wird, dass eine größere Zahl von Einsatzkräften aufgrund von Quarantänemaßnahmen ausfällt. Wir verzichten daher aktuell auch auf geplante Übungs- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Davon betroffen sind auch folgende geplanten Veranstaltungen, welche teilweise in öffentlichen Terminkalender angekündigt wurden oder zu denen bereits eingeladen ist:

- Die Gruppenstunden unserer Kinder- und Jugendfeuerwehren werden ab sofort bis zum 19.04.2020 ausfallen. Die Eltern wurden darüber bereits informiert.

- Die für den 02.04.2020 geplante Jahreshauptversammlung des Fördervereins „Freiwillige Feuerwehr Wicker 1925 e.V.“ wird auf einen späteren Termin verschoben.

- Die traditionellen Ostereierverkäufe der Jugendfeuerwehren in Weilbach und Wicker, welche für den Ostersamstag wieder geplant waren, entfallen in diesem Jahr ebenfalls.

Diese Maßnahmen sind wichtig, damit wir auch weiterhin rund um die Uhr professionelle Hilfe leisten können.

Wir danken für Euer Verständnis – bleibt gesund!

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Gefahr durch Kohlenmonoxid

Es ist geruchs- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen: Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang. „Häufig sind mangelnde Belüftung, fehlerhafte Verbrennung in Öfen oder Defekte an Gasthermen die Ursachen“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Hintergrund der tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung bei sechs jungen Menschen in Arnstein (Bayern). "Immer wieder kommt es auch zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund ausgasender Kohlereste etwa von Shisha-Pfeifen oder Grills in geschlossenen Räumen“, berichtet der Experte. 

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Rettungsgasse rettet Leben

Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, DLRG und THW haben alle das gleiche Problem:
Auf dem Weg zur Einsatzstelle fehlt das richtige Verständnis der anderen Verkehrsteilnehmer schnell und gefahrlos freie Bahn zu schaffen!

Selbstverständlich ist das Thema nicht neu. Allerdings häufen sich die Vorfälle, bei denen Verkehrsteilnehmer einfach die falschen Entscheidungen treffen, und somit den Rettern die Durchfahrt zur Einsatzstelle verwehren.

In den Fahrschulen lernt der Fahranfänger bei Blaulicht und Martinshorn ist „freie Bahn“ zu schaffen. Wie das richtig geht, wird oft aber nur unzureichend vermittelt. Gerade die Großfahrzeuge der Feuerwehr haben das Problem, dass sie nicht genug Platz haben, um durch den Verkehr zur Einsatzstelle zu gelangen. Ob im morgendlichen Berufsverkehr, an einer roten Ampel mit Blitzlichtanlage, auf Landstraßen oder Bundesautobahnen. 

Minuten können über Leben und Tod entscheiden!
Rettungsgassen müssen freigehalten werden!

Ein Flyer klärt Sie über das richtige Verhalten auf.

Nur wenn das Verständnis aller Verkehrsteilnehmer für ein richtiges Handeln vorliegt, können die Rettungskräfte schnell und vor allem sicher den Unfallort erreichen um anderen Menschen zu helfen und Leben zu retten.

Quelle: Rettungsgasse rettet Leben

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Schwimmen im Main

... die unterschätzte Gefahr.

Nachdem es mit den steigenden Temperaturen wieder vermehrt zu Einsätzen der Wasserrettungszüge der Kreise Main-Taunus und Groß-Gerau aufgrund von vermissten Personen nach Badegängen im Main kommt, möchten wir auf Folgendes hinweisen:

Baden bzw. Schwimmen im Main ist zunächst erlaubt. Allerdings gibt es Bereiche, in denen die Badeverordnung auf Grundlage des Bundeswasserstraßengesetzes das Schwimmen verbietet. So dürfen Schwimmer insbesondere in Bereichen von 100 m oberhalb bis 50 m unterhalb von Brücken, Wehr-  und Schleusenanlagen (einschließlich der Schleusenvorhäfen), Kraftwerksanlagen, Umschlagstellen, Schiffslandestellen, Schiffsliegestellen, Fähranlagen, Schiffswerften und Hafeneinfahrten nicht ins Wasser gehen. Dieses Verbot gilt für die komplette Breite des Flusses. Das Schwimmen in den gesperrten Bereichen birgt erhebliche Gefahren für Leib und Leben.

Dennoch gilt auch für die übrigen Bereiche: Der Main ist eine Bundeswasserstraße auf der täglich mehrere hundert Schiffe zu Tal und zu Berg fahren. Badenden sollte deshalb klar sein, dass es sich dabei um eine potenziell gefährliche Tätigkeit handelt. Die Verordnung schreibt Schwimmern u. a. vor, Abstand zu vorbeifahrenden Schiffen zu halten und den Kurs der Schiffe nicht zu kreuzen.

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Gewitter - 7 Sicherheitstipps

Festes Gebäude oder Kraftfahrzeug bieten Schutz bei akutem Unwetter.

Gewitter bergen Gefahren für alle Menschen im Freien – und können schwere Sachschäden durch Überspannung und Brandausbruch verursachen. Nicht immer warnt ein kräftiger Regenschauer rechtzeitig vor dem Unheil. Darauf weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) anlässlich der Warnungen vor Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen in den nächsten Tagen hin.

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz.
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin – mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt.
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen.
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an – Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab.
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen.
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen.
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

Quelle: DFV

 

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Brennendes Fett...

... auf keinen Fall mit Wasser löschen!

Diesen Satz hat mit Sicherheit schon jeder einmal gehört. Was passiert wenn man es trotzdem macht, sieht man in dem neben stehenden Bild sehr eindrucksvoll. Ein kleines Glas Wasser auf brennendem Öl reicht aus und es entsteht eine meterhohe Stichflamme, welche nicht nur die ganze Einrichtung in der Küche zum brennen bringt, sondern auch schwerste Brandverletzungen der Haut und Atemwege verursacht.

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